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Wüste verleih' Stimme dem Suchenden …
 
 
 




Die Kultur des Teilens


eingestellt am 26. März 2008
in Nachrichten


Obdachlosenhilfe in Frankfurt

 
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Eine runde Sache, abgesehn von den runden Wurstscheiben (als Veganer) ;-)

Evangeliums-Verkündigung einmal rein praktisch, im Kontrast zu manch übereifernden, vielbeworteten Christen:
“Rede nur, wenn man dich fragt, aber lebe so, dass man dich fragt!”


©Ralph Schumacher
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Dichtung und Wahrheit


eingestellt am 23. März 2008
in Veganismus



Vom Ammen-Märchen
der glücklichen Ostereier-Lieferanten


 
Bodenhaltung. Quelle: Maqi - für Tierrechte gegen Speziesismus

 
Volierhaltung. Quelle: Maqi - für Tierrechte gegen Speziesismus

 
Volierhaltung. Quelle: Maqi - für Tierrechte gegen Speziesismus

 

 
Auch in der folgenden Bodenhaltung besteht der Boden überwiegend aus Drahtgittern, wie hier zu sehen ist. Bodenhaltung bedeutet im wesentlichen nichts anderes als größere Käfige – einer pro Halle.

 
Bodenhaltung. Quelle: Maqi - für Tierrechte gegen Speziesismus

 
Näheres zum Thema Freiland- und Bodenhaltung findet sich hier.

 

 
Untertext und Bilder aus dem Archiv
der Tierrechts-Bilder
von Maqi – für Tierrechte gegen Speziesismus



 
Über die post-goethe’sche
“Dichtung-und-Wahrheits-Theorie”


 
Wahrheit ist, dass die Sonne im Osten aufgeht und im Westen untergeht.

Dichtung ist, dass im antiken Griechenland der Sonnengott Helios mit seinem von vier Flammenpferden gezogenen Sonnenwagen den Himmel entlang zog.
Gerade die Klassiker Goethe und Schiller adelten die Heldensagen des Altertums zum ästhetischen Schauplatz ihrer Betrachtungen.

Wahrheit sind auch die oben gezeigten Bilder.

Dichtung hingegen die geradezu glorifizierten Verklärungen des Glückliche-Hühner-Mythos.

Und so sehr mich auch die griechischen Sagen faszinieren und mich in ihren Bannkreis ziehen, so bedächtig sie mich träumend in dieser Mythenwelt versinken lassen, so realistisch bin ich wiederum aber auch, um ernüchternd zu erkennen, dass viel Überliefertes oft nur Schein, oft nur Erdichtetes ist und auf dem Prüfstand der faktischen Wirklichkeit nicht haltbar ist.

Gehören wir zu den Träumenden oder zu den Realisten?
Sind wir Traumwandelnde oder Erkennende?

 





 
“Nunja, ich esse aber nur ab und an ein Ei!”, brüstet sich der Selbstgefällige.

So argumentiert der Sextourist übrigens auch, der “nur” einmal im Jahr nach Thailand fliegt und zur Befriedigung seiner leiblichen Bedürfnisse eine “Minderjährige” vernascht. Eine sarkastisch anmutende Analogie? Vielleicht…

Allerdings: Beide handeln nach einem egozentrischen Lustprinzip, beide nutzen die Notlage eines Schwächeren aus…


©Ralph Schumacher
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Heute schon GemObst?


eingestellt am 22. März 2008
in Veganismus



Wer behält Recht?


 1.) Der allgemeine Volksmund, der subjektiv geleitet und mit saloppem Sprachgebrauch meist plumpe, “suboptimale” Aussagen trifft, wenn nicht sogar fälschliche (z.B. war die Erde im Mittelalter eine Scheibe)?

2.) Oder die Wissenschaft, die sich an messbare, objektive Fakten hält (und z.B. die Erde zum Globus erklärt)?

 


Ein Beispiel: Obst und Gemüse

Volksmund
In der Küche unterscheidet man zwischen Obst und Gemüse wahrscheinlich nach Zuckergehalt und ob man es z.B. kochen muss oder ob es roh verzehrt werden kann.

Wissenschaft
Eine präzise Unterscheidung von Obst und Gemüse ist in der Biologie (genauer: in der Botanik) nicht (eindeutig) festgelegt, d.h. mehr oder weniger gibt es sie nicht.
Eher hat die Küche diese Bezeichnungen erfunden, denn in der Botanik gibt es nur Früchte (Kirschen, Zucchini usw.), Knollen (Kartoffeln), Zwiebeln (Zwiebeln*g*) und Blätter (Spinat).
Stückweit ist die Einteilung daher eine Einteilung des Gartenbaus und des Handels, also konstruiert und dient mit der Klassifizierung lediglich einer strukturierteren (und damit erleichterten) Wahrnehmung.
In der Wissenschaft wird daher gemObst (Kofferwort aus Gemüse und Obst).

 


Ein weiteres Beispiel: Mensch und Tier

Volksmund
Angeblich sei der Mensch das edlere, empfindsamere Wesen gegenüber dem Tier und damit “besser(gestellt)”, woraus eine hierarchische Ordnung abgeleitet wird.
Durch die Diskrimierung (von lat.: discriminare = trennen, unterscheiden) der Tiere könnte man damit das Anderesartige sich zu Nutzen machen und zur “Befriedigung seiner leiblichen Bedüftnisse töten” (Zitat: Mahatma Ghandi).
Es dient mit der Ausblendung von tierischer Leidensfähigkeit der “ertragbaren kognitiven Verarbeitung”.

Wissenschaft
Der Mensch (Homo sapiens) ist innerhalb der biologischen Taxonomie ein Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenaffen (Haplorhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae).
Eine Unterscheidung (“Diskriminierung”) zwischen dem Tier und dem Menschen gibt es in der Zoologie daher nicht und berechtigt einem ethisch handelnden Wesen wie den Menschen daher auch nicht eine Unterscheidung zum eigenen Vorteil vorzunehmen.
Die Unterscheidung ist nur ein selbstdienliches Konstrukt und “Volksmund-Gesappere”.

 

 
Angemerkt sei noch, dass “Unterscheidungen” im Grunde ein wesentliches Strukturierungsprinzip unseres Gehirn darstellen und in einer als chaotisch empfundenen (Um-)Welt “lebensnotwendig” sind.
Allerdings sollte eine Unterscheidung nicht zur Benachteiligung anderer führen.


©Ralph Schumacher
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