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Poetry Slam – was ist das? Zufällig hat sich für mich doch noch ein freier Platz bei den Slammern ergeben. Dank sage ich an dieser Stelle auch Ulf Runge, der mit einem Blogbeitrag mir stückweit diese Text-Darbietungsform schmackhaft gemacht hatte. Für mich als blutiger Debütant ist die hochkarätige Besetzung schon furchteinflößend. Probleme gibt es bei mir eventuell auch mit der richtigen Textwahl. Ist der Text zu niveaulos, zu platt, zu abgedroschen? Oder ist er zu hoch gegriffen, zu stilisiert und -da ich mich bisher immer nur schreibend Texten zugewandt habe- zu sehr auf die Schriftsprache fixiert und eben nicht auf eine Vortragssprache? Keine Ahnung! Aber was für das Schachspiel gilt, gilt auch für den Poetry Slam: nur durch Fehler erlangt man Reife und verliert man, so gewinnt man doch -langfristig- an Erfahrung. In diesem Sinne gibt es keine wirkliche Konkurrenz, sondern nur Mitstreiter, Mitverfechter auf dem Weg zu neuen sprachlichen Möglichkeiten. ©Ralph Schumacher |






